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Mehr Firmen wollen Geschäfte ins Ausland verlagern

Deutschlands Image als Standort verbessert sich.

Auch wenn konkret weniger Unternehmen in Deutschland investieren wollen, steigt das Image des Standortes unter den Investoren. In der Standort-Rangliste verbesserte sich die Bundesrepublik in diesem Jahr vom sechsten auf den vierten Platz, Nummer eins ist China, gefolgt von den USA und Russland. Die Befragung der Manager von 808 internationalen Unternehmen – auf der das Ranking fußt – wurde vor der Ukraine-Krise und der anschließenden Kapitalflucht aus Russland durchgeführt.

18 Prozent der Manager nannten demnach Deutschland als einen der Top-Standorte weltweit. 2013 waren es 14 Prozent, 2009 nur zehn Prozent. “Kein anderes Land der Welt konnte einen stärkeren Zugewinn an Attraktivität verbuchen”, hieß es. “Deutschland ist heute eindeutig die robusteste und wettbewerbsfähigste unter den großen Volkswirtschaften Europas”, sagte EY-Experte Englisch.

Knapp die Hälfte der Befragten prognostiziert, dass die Attraktivität noch steigen wird. Besonders geschätzt von ausländischen Investoren wird das ebenso stabile wie transparente politische und rechtliche Umfeld, die Infrastruktur und qualifizierte Arbeitskräfte.

Die Welt, 27.5.14